15.05.2020

Wenn die lang ersehnte Urlaubsreise abgesagt wurde, haben Pauschalreisende den Anspruch auf eine Erstattung des Reisepreises und zwar binnen 14 Tagen. Leider kommen viele Reiseveranstalter gerade nicht hinterher, ihrer Zahlungspflicht gerecht zu werden, weil die Branche gerade sehr vielen Stornierungen ausgesetzt ist. Der Kunde hat zwei Möglichkeiten darauf zu reagieren: Mahnen oder Umbuchen.
Umbuchung
Wenn Sie nicht dringend auf eine Auszahlung angewiesen sind und einen Rechtsstreit vermeiden wollen, können Sie dem Reiseanbieter auch eine Umbuchung anbieten. Versuchen Sie den Kundenservice zu erreichen und eine konkrete Umbuchung oder einen Gutschein auszuhandeln. Wichtig: Diese Option ist vollkommen freiwillig. Der Reiseanbieter hat nicht das Recht, einen Gutschein oder eine Umbuchung als Erstattung geltend zu machen, wenn Sie das gar nicht wollen.
Mahnung
Sie als Kunde dürfen Mahnungen aussprechen, wenn ein Dienstleister seiner Zahlungspflicht nicht nachkommt. Wenn Sie eine Erstattung des Reisepreises wollen, schreiben Sie Ihren Anbieter per Post an. Setzen Sie eine einwöchige Frist und mahnen Sie, dass Sie rechtliche Schritte einleiten werden, wenn diese nicht eingehalten wird.

Wenn die Mahnpflicht verstrichen und keine Leistung erfolgt ist, ist der Anbieter in Zahlungsverzug. Dann können Sie sorgenfrei einen Anwalt einschalten. Weiterlesen ...