26.06.2020
Portugal ist bislang verhältnismäßig glimpflich durch die Krise gekommen. Doch in den letzten Wochen sind die Zahlen besorgniserregend gestiegen. Zum neuen Hotspot entwickelt sich dabei der Großraum Lissabon. Nun greifen verschärfte Maßnahmen der Regierung.

Der Umgang Portugals mit der Pandemie galt bislang als vorbildlich. Früh wurde ein Ausnahmezustand verhängt und durch viele Tests konnten Zustände wie in Spanien bislang vermieden werden. Doch nun herrscht Angst vor einer zweiten Welle. Besonders in Lissabon sind die Infektionszahlen seit Anfang Juni wieder stark gestiegen. Die Regierung hat daher einen erneuten Lockdown für den gesamten Großraum der Stadt angekündigt.

Ministerpräsident António Costa gab bekannt, dass ab 1. Juli Ausgangssperren gelten werden. In 19 betroffenen Gemeinden ist es den Bewohnern dann nur noch zum Einkaufen, zum Arbeiten oder beim Besuch eines Arztes erlaubt, das Haus zu verlassen. Auch sind maximal 5 Personen bei Versammlungen erlaubt. weiterlesen ...