29.07.2020
Aufgrund der Corona-Pandemie rät das Auswärtige Amt bis auf weiteres von Reisen nach Nordspanien ab. Dazu gehören auch die bei deutschen Reisenden sehr beliebten Ziele Barcelona und die Costa Brava. Die Reisewarnung für das Land war erst im Juni aufgehoben worden, doch steigen in dem stark von dem Virus betroffenen Land die Infektionszahlen derzeit wieder steil an.

Das Auswärtige Amt rät wegen eines sehr starken Anstiegs von Infektionen mit dem Coronavirus aktuell von nicht notwendigen touristischen Reisen in verschiedene Regionen in das beliebteste Urlaubsland der Deutschen ab. Besonders von dieser Regelung betroffen sind die in Katalonien liegende Touristenmetropole Barcelona und die Strände der Costa Brava. Aber auch die weiter westlich im Landesinneren gelegene Regionen Aragón und Navarra sind in den Reisehinweisen eingeschlossen.

Verschont von dieser Maßnahme bleiben aber die anderen Regionen, wie die beliebte Ferieninsel Mallorca oder die Kanaren. Diesen Schritt hat das Auswärtige Amt nun in seinen Reisehinweisen für Spanien präzisiert. Begründet wird dies mit den „hohen Infektionszahlen und örtlichen Absperrungen.“ Auf der Internetseite des Außenministeriums sind die entsprechenden Reise- und Sicherheitshinweise zu den Regionen veröffentlicht worden.

Keine offiziellen Reisewarnungen für betroffenen Regionen

Zunächst aber hat das Ministerium auf eine Reaktivierung der formellen Reisewarnung für die stark betroffenen Regionen weitestgehend verzichtet. Urlaubern hätte ein solcher Schritt die Möglichkeit eingeräumt, ihre Buchungen kostenlos zu stornieren. Doch ist das Abraten von Reisen eine Alarmstufe darunter.

Erst am 21. Juni hatte das Auswärtige Amt die Reisewarnungen für Spanien aufgehoben. Das Land war eines von der Pandemie am härtesten betroffene Land und hatte zuvor einen 14-wöchigen Notstand für beendet erklärt. Jedoch waren in den vergangenen Tagen die Infektionszahlen in verschiedenen Gebieten wieder stark angestiegen.

Hingegen werden die drei am stärksten von den Neuinfektionen betroffenen Regionen von der Bundesregierung bis auf weiteres nicht zu den offiziellen Risikogebieten gezählt. Dennoch müssen sich Reiserückkehrer künftig darauf einstellen, bei ihrer Ankunft an einem deutschen Flughafen einen Corona-Test machen zu müssen.