23.02.2021
Bundeskanzlerin Angela Merkel äußert sich zu Lockerungen aus dem Lockdown. Am Montag sagte sie auf eine Präsidiums- und Bundesvorstandssitzung der CDU: „Es gibt die berechtigte Sehnsucht nach einer Öffnung“. Das hat die „Bild“-Zeitung von Teilnehmern der Tagung erfahren.

Merkels Plan: Es soll „vier Öffnungsschritte ohne Jojo-Effekt“ geben. Das zumindest sagte der Kanzleramtsminister Helge Braun. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung sind noch keine weiteren Informationen bekannt geworden, wie der Vier-Stufen Plan der Kanzlerin aussehen soll, um aus dem Corona-Lockdown herauszukommen. Ab Dienstag, dem 23. Februar soll eine Arbeitsgruppe mit Kanzleramtsminister Helge Braun an der Spitze damit beginnen, konkrete Schritte dafür auszuarbeiten.

Allerdings hat Merkel drei Bereiche umrissen, welche als Pakete einer Öffnungsstrategie geschnürt werden müssten. So gehe es zum einen um den Bereich der sozialen Kontakte. Ein weiteres Thema sind dann die Schulen und die Berufsschulen. Ein drittes Paket beschäftigt sich dann mit Sportgruppen, Restaurants und Kultur.

Vor den Unionsspitzen sagte die Kanzlerin dazu: „Es braucht kluge Öffnungsstrategien für private Kontakte, Schulen, Unis, Berufsschulen, Restaurants, Sportvereine et cetera“. In das Gewissen der eigenen Parteiverantwortlichen sprach sie dabei auch. Bislang hätten die bisherigen Ministerpräsidentenkonferenzen in einem starken Zeichen der Wahlkämpfe gestanden. Nun sei eine „einheitliche Unionslinie unabdingbar“, so Merkel.